Kremationsasche-Tintenprozess
Bei Engrave Ink™ verwenden wir einen wissenschaftlich entwickelten, medizinisch sterilen Prozess, um kremierte Überreste in hochwertige Gedenk-Tattoo-Tinte zu verwandeln, die speziell für Kremationsasche-Tattoos formuliert ist. Ob die Asche aus einer traditionellen Feuerbestattung oder aus der alkalischen Hydrolyse (Aqua-Kremation) stammt – unser Verfahren ist gezielt darauf ausgelegt, beide mit dem gleichen Maß an Sorgfalt, Sicherheit und Präzision zu verarbeiten.
Diese Seite bietet einen detaillierten Einblick in die Vorbereitung von Kremationsasche für die Einarbeitung in Tattoo-Tinte (häufig bezeichnet als Tattoo mit Asche) und beantwortet einige der häufigsten Fragen, die wir zur wissenschaftlichen Grundlage dieses Prozesses erhalten.
1. Erste Vorfiltration
Vor der thermischen Verarbeitung führen wir einen leichten Vorfiltrationsschritt durch, um größere Rückstände oder unverarbeitete Fragmente zu entfernen, insbesondere bei Asche aus der Feuerbestattung. Dies gewährleistet eine sichere und effiziente Handhabung vor der Hochtemperaturbehandlung.
2. Hochtemperatur-Pyrolyse
Alle Aschen, unabhängig von der Art der Kremation, durchlaufen eine graphitbasierte Pyrolyse in einer medizinisch sterilen, sauerstoffkontrollierten Kammer.
Bei Temperaturen von über 2.800 °F erfüllt dieser Schritt folgende Funktionen:-
Vollständige Sterilisation der Asche
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Thermische Veredelung von Spurenelementen oder verbleibenden organischen Bestandteilen
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Erzeugung einer chemisch stabilen Kohlenstoffstruktur, die für hautverträgliche Tattoo-Tinte geeignet ist
Die Pyrolyse ist ein zentraler Bestandteil unseres Verfahrens für alle Kremationsarten, da sie eine vollständige Sterilisation, thermische Veredelung und eine gleichmäßige Kohlenstoffbasis gewährleistet.
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Bei Asche aus der traditionellen Feuerbestattung reinigt die Pyrolyse den natürlich vorhandenen Kohlenstoff und entfernt verbleibende organische Rückstände, um Einheitlichkeit und Sicherheit sicherzustellen.
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Bei Asche aus der alkalischen Hydrolyse, die nahezu keinen Kohlenstoff enthält und größtenteils aus anorganischen Knochenmineralien besteht, ermöglicht die Pyrolyse die thermische Umwandlung von Spurmineralien in eine symbolische, nutzbare Kohlenstoffstruktur. Dadurch werden diese Überreste vollständig mit unserem Tintenprozess kompatibel gemacht.
3. Dreistufige Filtration
Nach der Pyrolyse wird die Asche durch ein dreistufiges Filtersystem geführt:
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Zwei Vorfiltrationsstufen entfernen grobe oder gebrochene Partikel.
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Eine einzelne Mikrofiltrationsstufe reduziert das Material auf eine gleichmäßige Partikelgröße von etwa 40 μm (40 × 10⁻⁶ Meter).
Diese ultrafeine Konsistenz ist entscheidend für eine gleichmäßige Durchmischung, langfristige Tintenstabilität und die sichere Anwendung bei Gedenk-Kremationsasche-Tattoos.
4. Mechanische Durchmischung
Wir verwenden laborgeeignete mechanische Durchmischung, um den veredelten Kohlenstoff gründlich in unsere proprietäre Tintenbasis einzuarbeiten. Dadurch entsteht eine stabile, gleichmäßige Suspension, die eine Tinte hervorbringt, die sowohl symbolisch bedeutungsvoll als auch professionell formuliert ist.